Unsere Draisinen

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Draisinen kennen wir bereits seit den Anfängen der Eisenbahn.

Den Namen haben sie Ihrem Erfinder: Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn (1785-1851) zu verdanken. Drais baute im Jahre 1817 seine Laufmaschine, die er Draissienne nannte. Sein Laufrad war die Grundlage für das Fahrrad und die später mit Muskelkraft betriebenen Schienenfahrzeuge. Früher dienten Draisinen den Eisenbahnern bei Streckenkontrollen und Instandhaltungsarbeiten. Auch Post wurde auf Ihnen transportiert.

Seit 1996 werden die Schienenfahrräder in Deutschland für den Schienentourismus genutzt. Ideal um die Natur und Umgebung einmal von einer ganz speziellen Perspektive zu entdecken. Denn wer hat nicht schonmal davon geträumt Lokführer zu sein.

Die Fahrraddraisine wird per Pedale mit Beinkraft angetrieben. Der Lenker dient lediglich als Stütze für die Hände, denn die Fahrspur wird vom Gleis gehalten. Auf der Fahrraddraisine sitzen bis zu vier Personen nebeneinander, zwei auf jeweils einem Sattel links und rechts der Draisine und bis zu zwei auf einer Bank dazwischen. Mit zwei Erwachsenen auf der Bank bei voller Belegung der Draisine kann es auch etwas „kuschelig“ werden. Für das Gepäck kann die Plattform unter unter und hinter der Bank genutzt werden. Zum Überholen oder für Pausen wird die Draisine einfach an den Rastplätzen von den Schienen genommen.

Eine Sicherheitseinweisung in die Bedienung und Handhabe der Fahrzeuge erhält jeder Gast vor Ort, vor Beginn der Draisinenfahrt. Zur Sicherung der Draisine an Rastplätzen unterwegs wird die Draisine einfach neben dem Gleis abgemarkt und mit einem Schloss gesichert.

Das Abparken der Draisinen kann ganz einfach wie mit einer Schubkarre vorgenommen werden. Hierzu wird die Draisine erst mit der Vorderachse neben das Gleis gestellt und anschließend dann von hinten wie eine Schubkarre vom Gleis gerollt. Am besten macht sich diese Art des Abpacken an den dafür vorgesehenen Plätzen entlang der Strecke. Auch parken mittendrin ist möglich, hierzu werden dann jedoch vier Personen benötigt, weil die Draisine komplett rausgehoben und neben dem Gleis abgestellt wird.